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Freitag, November 27, 2020
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Den Tennisarm effektiv behandeln

Mit neuem Therapieansatz endlich wieder beschwerdefrei werden

(djd). Es beginnt oft mit einem stechenden Schmerz am äußeren oder inneren Ellenbogen, der sich bei Bewegungen des Arms, Handgelenks, Mittelfingers oder beim Ballen einer Faust verstärkt. Mit der Zeit können die Schmerzen bis in den Unterarm ausstrahlen, nicht selten auch hinauf in den Oberarm: Die Epicondylitis – besser bekannt als Tennisarm, Golferellenbogen oder Mausarm – ist weit verbreitet und schränkt die Lebensqualität enorm ein. Hierbei entstehen Verletzungen an den Sehnenansätzen aufgrund von Zugkräften durch hohe, ständig wiederkehrende Belastungen, die oft zu Entzündungen führen.

Selbst einfache Alltagstätigkeiten werden zur Herausforderung

Typische Folgen sind etwa schlaflose Nächte, Ruhe- und Belastungsschmerzen, was selbst einfache Tätigkeiten wie das Schreiben mit einem Stift, das Heben einer Tasse oder das Arbeiten am Computer extrem beschwerlich, oft sogar unmöglich macht. Was tun? Herkömmliche Behandlungen wie Medikamente, Stoßwellentherapie oder sogar Operationen bringen vielfach keine nachhaltige Besserung. Das musste auch Harry Röder aus Niedersachsen am eigenen Leib erfahren. Sein Beruf als Handelsvertreter für Autoteile, die immer wieder ein- und ausgeladen werden mussten, verursachte bei ihm eine Epicondylitis. Weil keine Behandlung dauerhaft anschlug, begann er selbst zu tüfteln.

Seine Idee: die Zugkräfte an den Sehnen – die Ursache der Verletzungen – mittels einer speziellen Bandage zu stoppen und umzulenken. In monatelanger Arbeit entwickelte er die Manschette mit dem Namen Masalo. Sie funktioniert nach einem Gegenzugprinzip, das den betroffenen Bereich sofort und anhaltend entlastet. Schmerzen können gelindert und die Heilung positiv unterstützt werden – auch wenn der Arm weiterhin normal eingesetzt wird.

Neue Manschette zum Patent angemeldet

Eine spezielle Manschette kann den betroffenen Bereich sofort und nachhaltig entlasten.
Foto: djd/www.masalo.eu

Inzwischen hat Harry Röder ein Unternehmen gegründet, um seine Erfindung zu produzieren und zu vertreiben. Die zum Patent angemeldete Konstruktion lässt sich vorbeugend oder bei akuten Problemen einsetzen, selbst nach erfolgloser OP und chronischem Verlauf. Die Manschette kann Tag und Nacht getragen werden. Unter www.masalo.eu finden sich informative TV-Beiträge sowie zahlreiche Test- und Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen. Mittlerweile ist die Manschette im deutschen Hilfsmittelverzeichnis eingetragen und wird nach Vorlage eines ärztlichen Rezepts von den Krankenkassen bezuschusst.

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