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Donnerstag, Oktober 22, 2020
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Digitale Augenvermessung und Gesundheitsvorsorge

Dank innovativer Vermessungsgeräte beim Optiker können Kunden direkt profitieren

(djd). Probleme beim Lesen von Straßenschildern, Kopfschmerzen nach langem Lesen: Vom ersten Anzeichen zunehmender Sehprobleme bis zum Besuch beim Arzt vergehen oft Monate, da Kunden Arzttermine oftmals auf die lange Bank schieben. Viele Kunden wissen nicht, dass sie jetzt direkt bei ihrem Optiker von digitaler Augenvermessung und Gesundheitsvorsorge profitieren können. Neue 3-D-Vermessungsgeräte machen dies möglich.

Individuell angepasste Brillengläser

Nach der digitalen Augenvermessung werden die Daten direkt ins Brillenglas übertragen.
Foto: djd/Rodenstock GmbH, München

Für die digitale Augenvermessung durch den Optiker ist eine neue Technologie verantwortlich: der DNEye-Scanner von Rodenstock. Das Messgerät vermisst das Auge ganzheitlich an über 7.000 Messpunkten und kreiert sozusagen den digitalen und individuellen Fingerabdruck des Auges – vergleichbar einer DNA. Weltweit einzigartig ist es dabei nach Angaben des Anbieters, dass die Daten direkt ins Glas übertragen werden. Somit können die Brillengläser individuell an den Kunden angepasst werden, sodass dieser sein Sehpotenzial zu 100 Prozent ausschöpfen kann. Die maßgeschneiderten Brillengläser sind sowohl als Gleitsicht- als auch als Einstärkengläser erhältlich. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.dneye-scanner.de.

Auffälligkeiten auf der Netzhaut erkennen

Einige Optiker gehen in der Vorsorge sogar noch einen Schritt weiter: Sie bieten zusätzlich zum Screening des vorderen Augenabschnittes auch die Untersuchung des hinteren Augenabschnittes mit dem sogenannten Fundus-Scanner an. Mit diesem innovativen Messgerät können Optiker Auffälligkeiten auf der Netzhaut erkennen. Anschließend sendet der Optiker die erhobenen Daten an einen telemedizinischen Dienst. Ein Netzwerk aus speziell ausgebildeten Augenärzten und Partnern analysiert dann die eingeschickten Parameter und Bilder detailliert und erstellt eine individuelle Risikoanalyse für den Kunden. Im Fall einer Erkrankung kann der Optiker den Kunden bereits über Auffälligkeiten und Risikofaktoren informieren und gegebenenfalls an einen Spezialisten wie den Augenarzt verweisen. Der wiederum kann dann die Messergebnisse als Ausgangspunkt für seine Diagnose und Behandlung nutzen. Der Vorteil für den Kunden: Er erhält zum einen Brillengläser, die optimal an seine Augen angepasst sind und zum anderen einen schnellen, bequemen und dennoch fundierten Gesundheitscheck aus einer Hand.

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