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Sonntag, Oktober 25, 2020
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Wenn Hausstaubmilben die Haut reizen

Viele Neurodermitis-Patienten reagieren mit Juckreiz auf die kleinen Spinnentierchen

(djd). Während im Sommer das Leben größtenteils draußen stattfindet, treiben uns im Herbst sinkende Temperaturen und ungemütliche Witterung wieder vermehrt ins Haus. Auf dem Sofa, im Ohrensessel oder im eigenen Bett machen wir es uns bequem, lesen, spielen oder schauen TV. Doch für Allergiker und Menschen mit atopischer Haut beziehungsweise Neurodermitis hat die herbstliche Gemütlichkeit oft einen Haken. Denn mit Beginn der Heizperiode sterben besonders viele Hausstaubmilben ab, die zu Abermillionen in Kissen, Betten und Teppichen leben. Beim Zerfallen setzen sie eine große Zahl an Allergenen frei, die dann beim Kuscheln, Einmummeln oder durch das Aufsteigen der warmen Heizungsluft aufgewirbelt werden.

Milben meiden, Juckreiz lindern

Kuscheln auf dem Sofa wird in der kalten Jahreszeit großgeschrieben. Doch Hausstaubmilben können das Vergnügen verleiden.
Foto: djd/LETI Pharma/Yakobchuk Olena – stock.adobe.com

Der Milbenstaub löst häufig nicht nur Beschwerden wie eine laufende Nase, Niesreiz oder tränende Augen aus, er hat sich auch als Risikofaktor für die Haut entpuppt. Allergene können bei atopischer Haut vermehrt in den Körper eindringen. Studien zufolge sind bis zu 90 Prozent der Neurodermitis-Patienten auch allergisch gegen Hausstaubmilben. Die Folge: Im Herbst verstärken sich die Krankheitssymptome, der Juckreiz wird wieder schlimmer, Entzündungen nehmen zu. Um das zu vermeiden, sollte die Milbenbelastung in der Wohnung möglichst reduziert werden. Milbendichte Bezüge für Matratze und Bettzeug, sogenannte Encasings, können dabei helfen. Durch Waschen der Wäsche mit 60 Grad stirbt ein Großteil der Milben. Stofftiere, die meist nicht so heiß gewaschen werden können, sollten 24 Stunden eingefroren werden. Anschließendes Waschen bei 30 Grad entfernt erfrorene Milben und deren Kot. Auch regelmäßiges Lüften sowie häufiges Staubsaugen und Wischen reduzieren die Belastung. Wenn es trotzdem quälend juckt, ist schnelle Abhilfe gefragt, zum Beispiel mit dem LetiAT4 Anti-Juckreiz Hydrogel. Es wirkt innerhalb von 30 Sekunden, kann das Jucken bis zu sechs Stunden lang lindern und die Haut nachhaltig beruhigen. Gut für kleine Hautpatienten: Das Gel darf schon bei Babys ab drei Monaten angewendet werden.

Gute Pflege ist wichtig

Auch abseits akuter Juckreizschübe sollte bei Neurodermitis auf eine gute Basis-Hautpflege geachtet werden – viele Informationen dazu gibt es unter www.leti.de. Ziel ist, den Grundzustand der Haut zu bessern und die geschädigte Hautbarriere wiederherzustellen. Dann können Allergene die Haut nicht mehr so leicht angreifen. Langfristig sollten sich Neurodermitiker, die zusätzlich unter Allergien leiden, außerdem beim Arzt zu einer Spezifischen Immuntherapie beraten lassen. Dabei wird der Körper schrittweise an die Milbenallergene gewöhnt, sodass er schließlich nicht mehr so heftig darauf reagiert.

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